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Rückenschmerzen und Sport: Warum tut`s plötzlich weh?

veröffentlicht in Schmerzen am 20.3.2025

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden in unserer modernen Gesellschaft. Langes Sitzen, einseitige Belastungen oder mangelnde Bewegung können Verspannungen und Schmerzen im Rückenbereich begünstigen. Doch die gute Nachricht: Mit gezielten Bewegungen und Sport lässt sich nicht nur vorbeugen, sondern auch bestehende Schmerzen lindern. In diesem Artikel erfährst du, welche Sportarten und Übungen besonders effektiv sind, um deinen Rücken zu stärken. Ebenso erhältst du Tipps, um Verspannungen zu lösen und langfristig zu mehr Beweglichkeit und Wohlbefinden zu gelangen. 
 

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Allgemeine Ursachen von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen entstehen durch viele Faktoren. Diese reichen von alltäglichen Belastungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen. Eine der häufigsten Ursachen ist die muskuläre Dysbalance. Sie kann durch einseitige Bewegung oder auch langes sitzen entstehen, wie eine Studie zeigt. Dabei werden bestimmte Muskelgruppen überlastet und andere abgeschwächt. Das kann zu Verspannungen und Schmerzen führen.

Ebenso spielen Verschleißerscheinungen eine Rolle. Mit zunehmendem Alter können sich die Bandscheiben und Wirbelgelenke abnutzen. Das kann zu Einschränkungen in der Beweglichkeit führen und somit Schmerzen begünstigen. Auch akute Überlastungen können Rückenschmerzen hervorrufen, beispielsweise durch schweres Heben oder intensive körperliche Arbeit.

In manchen Fällen sind ernsthafte medizinische Ursachen verantwortlich, wie Bandscheibenvorfälle, Osteoporose oder Erkrankungen der inneren Organe. Daher ist es wichtig, Rückenschmerzen frühzeitig zu analysieren und gezielte Maßnahmen zur Vorbeugung oder Behandlung einzuleiten.

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Rückenschmerzen nach dem Sport

Sport kann Rückenschmerzen sowohl vorbeugen als auch auslösen, wenn man bestimmte Faktoren nicht beachtet. Beschwerden entstehen häufig durch falsche Technik oder unzureichende Körperhaltung während des Trainings. Eine unsaubere Ausführung von Kraftübungen führt zu Fehlbelastungen. Auch das Heben schwerer Gewichte mit rundem Rücken ist problematisch.  

Ein häufiger Auslöser ist eine mangelnde Rumpfstabilität. Ist die Tiefenmuskulatur nicht ausreichend trainiert, stützt sie die Wirbelsäule nicht optimal. Dies führt zu Verspannungen oder Überlastungen. Zudem erhöhen abrupte Bewegungen oder eine fehlende Aufwärmphase das Verletzungsrisiko erheblich.

Mit diesen zwei Übungen kannst du deinen Rumpf stärken:

Unterarmstütz

Starte im Unterarmstütz. Positioniere die BLACKROLL unter deinen Unterarmen. Achte auf deine Rumpfspannung. Halte die Position, ohne das Becken abzusenken.

Um die Schwierigkeit zu erhöhen, hebe abwechselnd die Füße vom Boden ab oder schiebe die BLACKROLL mit deinen Armen nach vorne und hinten.

Plank strengthening

Bird Dog

Starte im Vierfüßlerstand und lege das SUPER BAND um deinen Fuß. Umfasse das andere Ende des Bandes mit deiner gegenüberliegenden Hand. Hebe gleichzeitig das Bein und den Arm. Komme wieder in die Ausgangsposition zurück.

In der Startposition befinden sich deine Knie unterhalb deiner Hüfte und deine Hände unterhalb deiner Schultern. Halte während der gesamten Übung die Spannung im Rumpf aufrecht und falle nicht ins Hohlkreuz. 
 

Bird dog
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Untere Rückenschmerzen nach Sport

Schmerzen im unteren Rücken nach dem Sport treten häufig auf und resultieren oft aus einer geschwächten Rumpfmuskulatur. Sind die stabilisierenden Muskeln in Bauch und Rücken nicht ausreichend trainiert, wird die Lendenwirbelsäule stärker beansprucht. Dies kann zu Verspannungen oder Überlastungsreaktionen führen. 

Auch eine falsche Hüftstellung oder einseitige Belastung, etwa beim Laufen oder Gewichtheben, kann Schmerzen in der unteren Rückenregion begünstigen. Zudem erhöht eine mangelhafte Beweglichkeit in Hüfte oder Beinmuskulatur die Belastung auf die Lendenwirbelsäule und kann Beschwerde verursachen.

Hilfreiche Übungen gegen Rückenschmerzen
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Dauer
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Schwierigkeit
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Schwierigkeit
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Unterschied von Muskelkater und Rückenschmerzen

Hast du auch schonmal nach dem Sport ein Ziehen oder leichte Steifheit in den Muskeln verspürt? Doch wie kannst du erkennen, ob es sich nur um harmlosen Muskelkater handelt oder ob ernsthafte Rückenschmerzen dahinterstecken? Während Muskelkater eine natürliche Reaktion auf die körperliche Belastung ist, können Rückenschmerzen auf Fehlbelastungen, muskuläre Dysbalancen oder sogar strukturelle Probleme hindeuten. Deshalb ist es wichtig, dass du deine Symptome richtig einordnest, um unnötige Risiken zu vermeiden.  

So fühlt sich Muskelkater an  

Muskelkater entsteht durch mikroskopisch kleine Risse in den Muskelfasern, die während eines intensiven oder ungewohnten Trainings auftreten. Der Schmerz setzt typischerweise 12 bis 24 Stunden nach der Belastung ein und erreicht seinen Höhepunkt nach etwa 48 Stunden. Er äußert sich als dumpfes Ziehen oder Drücken in den betroffenen Muskeln und geht häufig mit einer leichten Steifheit oder Muskelspannung einher. Muskelkater ist zwar unangenehm, aber harmlos. Durch sanfte Bewegung und ausreichende Erholung klingt er in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst ab.

Warnsignale für Rückenschmerzen

Im Gegensatz zu Muskelkater treten problematische Rückenschmerzen oft bereits während oder direkt nach dem Training auf. Sie können sich als stechender, brennender oder einschießender Schmerz äußern, der sich bei bestimmten Bewegungen verstärkt oder auch in Ruhe bestehen bleibt. Besonders problematisch sind Schmerzen, die in andere Körperbereiche, wie Gesäß oder Beine, ausstrahlen oder mit Gefühlsstörungen wie Kribbeln, Taubheit oder Schwäche einhergehen. Diese Symptome können auf eine Überlastung der Bandscheiben, eine Nervenreizung oder eine entzündliche Reaktion im Rücken hinweisen.

Ein weiteres Warnsignal sind Rückenschmerzen, die sich trotz Ruhe oder Schonung nicht bessern oder sich sogar verschlimmern. Auch starke Verspannungen, die die Beweglichkeit deutlich einschränken, können ein Zeichen dafür sein, dass die Rückenmuskulatur durch eine falsche Belastung überstrapaziert wurde. In diesen Fällen sollte das Training pausiert und gezielt an der Ursachenforschung gearbeitet werden.

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Dann solltest du besser zum Arzt

Obwohl viele Rückenschmerzen harmlos sind und nach wenigen Tagen von selbst abklingen, gibt es Situationen, in denen eine ärztliche Abklärung erforderlich ist. Du solltest einen Arzt oder Physiotherapeuten aufsuchen, wenn:

  • Die Schmerzen länger als eine Woche anhalten und sich nicht durch Ruhe, sanfte Bewegung oder leichte Dehnübungen verbessern.
  • Die Schmerzen plötzlich und sehr intensiv auftreten, insbesondere nach einem falschen Bewegungsablauf oder einem Sturz.
  • Begleitende Symptome wie Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Muskelschwäche in den Beinen oder Armen auftreten, da dies auf eine Nervenbeteiligung hindeuten kann.
  • Die Schmerzen in Ruhe oder nachts besonders stark sind, da dies auf entzündliche Prozesse oder strukturelle Probleme hinweisen kann.
  • Wiederholt Rückenschmerzen nach dem Training auftreten, obwohl du deine Technik angepasst und dein Training moderiert hast.

Ein frühzeitiger Arztbesuch kann dir helfen, ernsthafte Verletzungen auszuschließen und gezielte Maßnahmen zur Schmerzbewältigung und Vorbeugung einzuleiten. Oft reicht eine physiotherapeutische Behandlung mit gezielten Übungen zur Stabilisierung der Wirbelsäule aus, um langfristig beschwerdefrei zu bleiben. 

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Tipps zur Linderung von Rückenschmerzen mit Sport

Bei bestehenden Rückenschmerzen hilft gezielte Bewegung, die Beschwerden zu lindern und die Muskulatur zu entspannen. Viele Betroffene neigen dazu, sich bei Rückenschmerzen möglichst wenig zu bewegen. Doch milde, kontrollierte Bewegung kann die Durchblutung fördern, Verspannungen lösen und die Heilung unterstützen. Auch Studien bestätigen, dass gehen eine Wirksame Methode gegen chronische Rückenschmerzen sein kann. Ein ganzheitlicher Ansatz hilft nicht nur dabei, Schmerzen zu verhindern, sondern verbessert auch die Leistungsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden. Hier sind die 5 besten BLACKROLL-Tipps, um deinen Rücken langfristig gesund zu halten:

  • 1.Eine starke Rumpfmuskulatur: Ein stabiler Core schützt die Wirbelsäule und verhindert übermäßige Belastungen im unteren Rücken. Eine schwache Körpermitte führt oft dazu, dass der Rücken Bewegungen ausgleichen muss, was zu Verspannungen oder Schmerzen führt. 
    BLACKROLL-Tipp: Integriere regelmäßig Planks, Dead Bugs und Russian Twists in dein Training. Das SUPER BAND kann helfen, die tiefen Bauch- und Rückenmuskeln gezielt zu aktivieren.
  • 2. Verbessere die Beweglichkeit deiner Wirbelsäule und Hüfte: Funktionell verkürzte Muskeln, insbesondere in der Hüftbeugemuskulatur, sind eine häufige Ursache für Rückenschmerzen. Eine eingeschränkte Beweglichkeit führt dazu, dass der untere Rücken kompensiert und unnötig belastet wird. 
    BLACKROLL-Tipp: Nutze beispielsweise die FASZIENROLLE, um Verspannungen zu lösen.  

Hier drei effektive Übungen für dich:  

Piriformis Stretch

Starte in Rückenlage. Stelle beide Beine auf. Lege einen Fuß auf den Oberschenkel des anderen Beines. Greife mit beiden Händen das aufgestellte Bein. Zieh das Bein zu dir. Halte diese Position. 
 

Piriformis Stretch

Taube

Lege deinen Unterschenkel im rechten Winkel vor deinen Körper. Platziere die FASZIENROLLE unter deinem Oberschenkel. Strecke das andere Bein nach hinten aus. Halte den Oberkörper gerade und sinke langsam nach vorne in die Dehnung.

Pigeon mobility

Wirbelsäulenmobilisierung

Starte in einem Schneidersitz. Lege die FASZIENROLLE rechts neben dich. Platziere die rechte Hand auf der Rolle. Strecke den linken Arm über deinen Kopf, während du dich mit deinem Oberkörper auf die rechte Seite neigst. Verharre in dieser Position bevor du die Seite wechselst.

Dein Oberkörper soll während dieser Übung nur eine Seitneigung ausführen. Achte darauf, dass du nicht nach vorne oder hinten kippst.

Seated side
  • 3. Atem- und Entspannungstechniken für einen entspannten Rücken: 

Eine flache oder unbewusste Atmung kann zu Verspannungen in der Rücken- und Nackenmuskulatur führen. Bewusstes Atmen hilft, den Körper zu entspannen und die Muskulatur optimal zu versorgen. 
BLACKROLL-Tipp: Integriere doch mal Tiefenatmung und bewusste Atmung in dein Training.  

Auch die sogenannte Progressive Muskelentspannung oder Meditation kann helfen, um die Rückenmuskulatur zu entspannen. 

  • 4. Regelmässiges Faszientraining zur Entspannung der Muskulatur: 

Verspannte Faszien und verhärtete Muskelstrukturen können Rückenschmerzen begünstigen und die Beweglichkeit einschränken. 
BLACKROLL-Tipp: Verwende den DUOBALL für den Rücken und die FASZIENROLLE für die Oberschenkel- und Hüftmuskulatur, um Verspannungen zu lösen und die Regeneration zu fördern.

Hier zwei Übungen für dich:

Rückenmassage

Klemme den DUOBALL in Standposition zwischen Rücken und Wand. Rolle den DUOBALL langsam durch beugen und strecken der Knie auf und ab.

Du kannst die Übung intensivieren, indem Du diese im Liegen auf dem Boden durchführst. 

Back massage

Hüftbeugermassage

Starte im Unteramstütz. Platziere die FASZIENROLLE unterhalb deines Beckenknochens. Stelle das andere Bein angewinkelt auf. Rolle langsam wenige Zentimeter hoch und runter.

Hip flexor

5. Optimale Regeneration mit Yoga:

Nur wer ausreichend regeneriert, bleibt dauerhaft leistungsfähig und schmerzfrei. Neben gutem Schlaf helfen aktive Erholungsmethoden, Muskelverspannungen zu lösen und Stress abzubauen. Besonders Yoga kann mit sanften Dehnungen und Mobilisationen dabei unterstützen, den Rücken geschmeidig zu halten. 
BLACKROLL-Tipp: Nutze sanfte Yoga-Flows zur aktiven Erholung und entspanne mit dieser Routine gezielt.

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Fazit: Rückenschmerzen und Sport- Finde die richtige Balance

Rückenschmerzen und Sport müssen kein Widerspruch sein – im Gegenteil, gezielte Bewegung ist eine der besten Maßnahmen zur Vorbeugung und Linderung. Entscheidend ist jedoch, den Körper nicht zu überfordern, auf die richtige Technik zu achten und Ausgleich für einseitige Belastungen zu schaffen.

Ein stabiler Rumpf, ausreichende Mobilität und eine bewusste Regeneration bilden die Basis für ein gesundes Training. Ergänzend können Faszientraining, Yoga und gezielte Entspannungstechniken helfen, Verspannungen zu lösen und den Rücken langfristig zu entlasten.

Wenn du achtsam trainierst und auf die Signale seines Körpers hörst, kannst du Rückenschmerzen vermeiden und deine sportliche Leistungsfähigkeit verbessern. Mit der richtigen Herangehensweise kann Bewegung der Schlüssel für einen starken, schmerzfreien Rücken sein.  

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